Naturkundliches Bildungszentrum Ulm

 

Das Logenprogramm sah heute einen  Besuch des „Naturkundlichen Bildungszentrum Ulm“ mit Damen und Gästen vor. Acht Brüder und sieben Damen wollten durch eine Führung näheres zu den Schätzen dieses Bildungszentrums wissen. Wir hatten das Glück, dass uns Herr Dr. Peter Jankov, der Leiter des Museums, führte. Was sind die Ziele dieser doch wenig bekannten Bildungseinrichtung?

Naturkundliche Dokumentationen, Orte des Lernens, naturkundliche und Aktivitäten der Umwelt erklärt  und erfasst bekommen. Zum Beispiel Themen auf den Gebieten von Mineralogie und Geologie, hier erfuhren wir kurz gerafft die Erdentwicklung, Paläontologie, Botanik oder Zoologie. In dem Bereich sahen wir eine Diaschau über einheimische Pflanzen und auch hier wachsende wilde Orchideen. Im erdgeschichtlichen Teil der  Ausstellung sind Fossilien des Jura, darunter Ammoniten, Korallen, Saurier-, Fisch- und Seelilienfunde, ein versteinerter Quastenflossler sowie Überreste von Pflanzen und Tieren des Tertiärs zu sehen. Zu den herausragenden Exponaten der heutigen Tierwelt zählen ein Riesenwels, die Demonstrationsplastiken von Luchs, Wolf und Bär sowie maßstabgerecht vergrößerte Modelle von Insekten. An Skeletten wird in der Ausstellung die Anpassung der Wirbeltiere an Lebensraum und Nahrung erläutert. Einen besonderen Raum nahm die Geologie der Ulmer Umgebung ein. Das „Ulmer Weiß“, eine besonders reine Kalksorte, der „Ulmer Zement“, der eine bedeutende Rolle in der Zementindustrie spielt oder die Kalkmergelschichten bei Allmendingen, die in der Industrie benötigt werden.

In der Ausstellung gab es noch vieles Interessante zu sehen. Herr Jankov hat uns sehr kompetent durch die Sammlung geführt und in der anschließenden Diskussionsrunde auch auf die Zusammenhänge in der Entwicklung Natur, Mensch, Gesellschaft hingewiesen.

Es war ein sehr interessanter Museumsbesuch.